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Liebe Besucherinnen und Besucher,
herzlich willkommen auf meiner Website!

Hier finden Sie Unterstützung, wenn es darum geht, die passenden Worte in Texten aller Art zu finden - unser vielfältiges Instrument der Sprache richtig und erfolgreich anzuwenden. Seien dies Texte, die noch gar nicht existieren und die markant und pointiert geschrieben werden sollen - oder bereits bestehende Texte, die eine sprachliche und inhaltliche Überarbeitung brauchen. 

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Es geht hier aber auch ums Geschichtenerzählen, um philosophische Gedankenarbeit und Empathie - kurzum: um geistige und seelische Reisen durch den Menschen und die Welten, die er in sich erschafft, aber auch um die Aussenwelt, die ihn prägt und seine ganze Geschichte ausmacht.

Nicht nur die sichtbare Geschichte formt ein Individuum, sondern vor allem auch die unsichtbare und unzensierte, die in unserer gleichheits- und erfolgsorientierten Gesellschaft viel mehr Beachtung und Verständnis finden sollte.

"Menschen sagen zwar, was sie wollen, nicht aber immer, was sie denken und fühlen.
Das ist nicht ein und dasselbe. (...) Überall wird viel gesprochen, was nicht bedeutet,
dass auch viel von dem gesagt wird, was man von sich aus auch tatsächlich meint."

Dies habe ich in einer meiner Geschichten einmal geschrieben (Der Zuhörer) und es ist die Quintessenz dieser Website - des Schreibens an sich. Die Kraft sich anzueignen, für alles Menschliche Worte zu finden und sich die Fähigkeit zu bewahren, auch allem Unausgesprochenen und Unaussprechlichen eine Stimme zu geben. Für das Lautlose, Denkwürdige, Unterdrückte und Verborgene eine Sprache zu haben, die Menschen verstehen, und sich darüber hinaus selbst durch sie befreit und verstanden fühlen.

Ich freue mich über jede neue Leserschaft meiner Geschichten und Texte - oder über Anfragen für  Schreibaufträge, um mit meinen Stärken etwas Gutes zu bewirken und zu positiver und zahlreicher Resonanz auf Ihre Texte beizutragen.

Herzliche Grüsse

Sanela

WARUM ICH SCHREIBE

"In der Literatur fand ich eine Welt, in der es nichts Unaussprechliches gibt. Alles Menschliche findet eine Beschreibung, einen Ausdruck. Ich empfand das als sehr befreiend und tröstend. Mein Wunsch war immer, dass sich die Menschen im Alltag genauso offen und ehrlich untereinander ausdrücken würden wie in der Literatur oder auch im Film. Überhaupt in der Kunst. Beim Schreiben von Geschichten gibt man allen Gedanken und Gefühlen eine Stimme. Auch wenn sie erfunden sind, stammen sie doch aus der Realität. 

Wir Menschen nutzen unsere Sprache zu wenig für das Wesentliche, für den echten Ausdruck. Stattdessen nutzen wir sie mehr, um vom Wesentlichen abzulenken, zu verschweigen, zu verschleiern oder auch, um andere zu manipulieren oder zu verletzen. Worte haben eine starke Wirkung. Darum ist es so wichtig, sie bewusst und wohlwollend zu nutzen. Ich glaube auch, dass ich beim Schreiben mehr ich selbst bin. Gerade weil man im Alltag zu wenig Gelegenheit hat, tiefgründiger zu denken und bewusster zu sprechen.

Schreiben wurde für mich auch eine Art Protest gegen die Missstände unserer Zeit. Ich träume davon, Bücher zu schreiben, die vor allem etwas bewirken und bewegen, sich nicht bloss verkaufen und unterhalten."

(Sanela Tadic | Interview KaMeRu Verlag, Juli 2017)